Planung, Optimierung und Nachweis von Wärmeschutzmaßnahmen

Wärmeschutz bei Neubauten und Sanierungen

Weltweit bemühen sich die Industrienationen um einen verbesserten Klimaschutz. Im Rahmen dieser Anstrengungen hat sich die Bundesregierung dazu verpflichtet, bis 2025 die CO² Emissionen im Vergleich zu 1995 um 25 Prozent zu reduzieren.

Da etwa ein Drittel der CO² Emission durch Energieverbrauch im Gebäudebereich entsteht, gewinnen Wärmeschutzmaßnahmen eine zentrale Bedeutung, um das Ziel des Klimaschutzes zu erreichen.

Wärmeschutz im Gesamtkonzept

Die beste Wärmeschutzmaßnahme ist eine gute Dämmung. Untersuchungen haben ergeben, dass über die Außenwände und das Dach ca. 70 Prozent aller Wärmeverluste auftreten. Üblicherweise herrscht in Mitteleuropa von Ende Oktober bis Anfang April kaltes, nasses Wetter.

Ziel der Wärmeschutzmaßnahmen soll es daher sein, im Inneren der genutzten Gebäude eine Temperatur von mindestens +19°C mit möglichst geringen Energieaufwand aufrecht zu erhalten.

Von Mai bis Oktober ist dagegen die Außentemperatur oft höher. Dann ist es das Ziel der Wärmeschutzmaßnahmen, das Innere des Gebäudes mit geringsten Energieaufwand möglichst kühl zu halten.

Neben Wärmedämmung gibt es jedoch noch eine Reihe weiterer Wärmeschutzmaßnahmen. Diese eignen sich bei allen Bauweisen: Massivbau, Fertigbau, Holzkonstruktionen, Stahlbau, Schalungselementtechnik und Mischbauten.

Energetische Planung von Neubauten

Neubauten müssen unter einer ganzheitlichen Betrachtungsweise mit Berücksichtigung ökonomischer und ökologischer Aspekte errichtet werden.

Neben den üblichen Planungen von Gebäudeform, Grundriss und räumlicher Aufteilung, fließen nun auch energetische Eigenschaften der Bau- und Dämmstoffe mit ein.

Es kann im Planungsprozess beispielsweise auch die geografische Ausrichtung der Fenster oder eine Wärmerückgewinnungsanlage von Bedeutung sein.

Optimierung von Bestandsbauten

Auf dem Gebiet der Bestandsbauten- Sanierung gibt es eine Vielzahl von Wärmeschutzmaßnahmen. Dazu gehört in erster Linie eine Verbesserung der Wärmedämmung, durch eine Dämmung von Fassaden und Dach.

Wärmebrücken werden gezielt gesucht und beseitigt. Neben der Dämmung von Fassaden und Dach dürfen auch die Fenster nicht vernachlässigt werden, da sie zu einem großen Teil für den Wärmeverlust verantwortlich sind. Unter Umständen ist eine Kerndämmung eine geeignete Maßnahme zum Wärmeschutz. Auch die Innendämmung, beispielsweise zwischen beheizten und unbeheizten Räumen, gehört dazu.

Optimierung von Anlagen der Haustechnik

Zur Haustechnik gehören unter anderem die Heizungsanlage, Belüftungstechnik, Klimaanlage, Wasserversorgung und Abwasser. Hier müssen bestehende Anlagen entweder modernisiert oder ausgetauscht und mit solchen auf dem neuesten technischen Stand gebracht werden, um den Anforderungen des Gesetzgebers Genüge zu tun.

In den technischen Bereich fallen auch die Installation von photovoltaischen oder solarthermischen Anlagen oder Systemen zur Wärmerückgewinnung.

Das Ziel dieser Maßnahmen besteht darin, die Effizienz der haustechnischen Anlagen zu erhöhen. Sie sollen die gewünschten Sollwerte des Gebäudeklimas mit geringere, Energieaufwand realisieren und dabei nach Möglichkeit Energie aus erneuerbaren Quellen benutzen, um den Ausstoß von CO² so weit wie möglich zu verringern.

Fazit

Die Planung, Optimierung und der Nachweis von Wärmeschutzmaßnahmen beinhaltet einen ganzen Komplex von Maßnahmen. Zu deren Umsetzung in die Praxis können Sie sich an das BBB Ingenieurbüro für Bauwerksdiagnose, Bauphysik und Bauplanung GmbH wenden.

Wir helfen Ihnen, dass Ihre Wärmeschutzmaßnahmen nicht nur effizient sind, sondern allen technischen und gesetzlichen Anforderungen entsprechen.

Im Verband der Baucon Gruppe bieten wir Planungsdienstleistungen für Neubauten und Sanierungen von Wohn- und Sonderbauten aus einer Hand an.